Freitag, 16. November 2012

„Evolution statt Revolution“ bei der Mediennutzung


Die Nutzung von mobilen Geräten nimmt zu, doch traditionelle Medien sterben nicht so schnell aus. Die veränderte Mediennutzung hat vorerst hauptsächlich marketingtechnische Auswirkungen.

Der Rezipient gäbe mehr für digitale als für traditionelle Medien aus, meint Werner Ballhaus, Partner der Unternehmensberatung PWC Düsseldorf. Das hat zur Folge, dass Zielgruppen eher über Online-Werbung erreicht werden, weshalb Medienhäuser in erster Line ihre Geschäftsmodelle anpassen müssen.

Dr. Marcus Dimpfel, von RTL Deutschland, kann sich zudem vorstellen mittels des „Second Screens“ – vor allem Social Media – eine stärkere Beziehung zum Kunden herzustellen und ihn somit intensiver an die Marke zu binden.

In naher Zukunft wird es aber weiterhin Leute geben, denen mobile Geräte und teils auch das Internet fremd sind, erklärte Stefan Raum von der GfK. Diese Berührungsängste aber auch das Bedürfnis nach Entspannung sorgen dafür, dass traditionelle Medien weiterhin ihre Berechtigung haben. Die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der neuen Medien stellen demnach mehr eine Ergänzung denn Kannibalisierung der ursprünglichen Medien dar.

Zum vollständigen Bericht der Medientage in München: „Evolution statt Revolution“ bei der Mediennutzung

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