Freitag, 16. November 2012

Mehr Buch dank E-Book

Als E-Book-Verlag Partnerschaften mit Buchhändlern einzugehen sei sehr wichtig, sagte Nina Kreutzfeldt vom drittgrössten amerikanischen E-Book-Verlag Kobo an einem Panel an den Medientagen München vom 24. bis 26.Oktober. Es gehe darum, in den Filialen Buch-Erlebniswelten zu schaffen.

Dem pflichtete Klaus Driever bei. Der Geschäftsführer der Verlagsgruppe Weltbild ergänzte, dass E-Book-Lesen den Kontakt zum Medium Buch erhöhe. Potenzial sieht er in der Bearbeitung von Nischenbereichen wie Philosophie, Geschichte und Technik. Heute seien E-Books noch hauptsächlich im Genre „Unterhaltungsliteratur“ angesiedelt.

Die E-Books sind jedoch keine Schnäppchen. Der Direktvertrieb durch das Herunterladen von Buchtiteln verringere zwar die Kosten, sagte Beate Kuckertz vom Startup-Verlag dotbooks. Neuerscheinungen kosteten jedoch aus Qualitätsgründen auch als E-Books ihren Preis.

Update: Artikel von Richard Gutjahr zur Finanzierung der Produktion von Büchern auf verschiedenen Kanälen.

1 Kommentar:

  1. das stimmt! In meinem letzten Urlaub, war ich der letzte mit einem Buch am Pool ... ;-)

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