Freitag, 16. November 2012

Total regional – können Bürgerreporter im Lokaljournalismus die Arbeit der Profis ersetzen?


           Die strikte Trennung zwischen Lokalzeitung und Bürgereporter ist nicht länger aufrecht zu erhalten – darüber erzielten die Experten im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger Einigkeit. Doch können die ehrenamtlichen Aktiv-Nutzer die Arbeit der Profis ersetzen?
          
           Albert Schwörbel, Geschäftsführer des Online-Anbieters Penzlauer Berg Nachrichten: „Der Erfolg von Lokalzeitungen wird weiterhin auf qualitativ hochwertigem und professionellem Journalismus basieren." Sie müssten aber strukturelle Angebote entwickeln, über die sich die Redaktionen mit Bloggern und Bürgerreportern vernetzen können." Oliver Havlat, Redaktionsleiter von RP-Online: „Wir müssen in der Region ein Informationshub werden."
           
          „Weg von der Aggregation, der Anhäufung lokaler Inhalte – wir müssen Initiatoren und Moderatoren lokaler Lösungen sein", so Meinolf Elters, Chef der dpa-infocom. Nur so könne im Umfeld der Heimatzeitungen das Wir-Gefühl gehoben werden, zumal das Nutzerverhalten der Leser völlig neue Produktionsstrategien bedinge.link

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